Wie mein Frauchen auf die Kromis kam...

... soll sie euch lieber selber erzählen:

 

Hunde mochte ich schon immer. Auch wenn ich als kleines Kind von einem Collie ins Gesicht gebissen wurde. (Böse Zungen behaupten, ich hätte den Collie zuerst gebissen...) In meinem Elternhaus waren Haustiere nicht gerade willkommen, so dass ich zwar mal einen Wellensittich hatte, aber sonst nix. Als ich in meine Wohnung zog, war ich voll berufstätig und täglich wirklich lange außer Haus, so dass es nicht in Ordnung gewesen wäre, mit einen Hund anzuschaffen.

 

Nun hat sich meine Lebenssituation verändert und ich wollte mir endlich den Traum von einem eignen Hund erfüllen. Aber nicht irgendein Hund! - Nein, ich hatte da schon so meine Vorstellungen, die ein Hund in meiner Wohnung erfüllen sollte:

 

Er sollte nicht zu klein sein, aber auch nicht zu groß. Nicht sonderlich riechen oder haaren. Ich wollte auch keinen zu überzüchteten Hund; er sollte relativ "normal" aussehen. Da ich alleine lebe, sollte der Hund auch kein großes Rudel benötigen. Ich habe auch keine Lust, ständig meinem Hund suchend hinterher zu laufen - also sollte auch kein ausgeprägter Jagdtrieb vorhanden sein.

 

Das waren meine wichtigsten "Ansprüche" an meinen zukünftigen Hund.

 

Und dann ging's los: Bücher in Buchhandlungen wälzen, bis ich schräg angeschaut wurde und Internet durchforsten, bis das Laptop qualmte. Wie sich herausstellte, waren das "gute" Anforderungen an einen Hund, denn es blieben eigentlich nur noch 3 Hunderassen für mich übrig:

  • Elo
  • Svensk-Dansk-Gardshund
  • Kromfohrländer

 

Als nächstes folgte der Fotovergleich im Internet. Und was soll ich sagen? Der rauhaarige Kromfohrländer mit seinem kessen, aber auch lieben Blick hatte es mir angetan. Ich war hin und weg!

 

Klar, auch die glatthaarigen Kromis sind hübsch und sehen sehr elegant aus, aber mir hatte es das freche, bärtige Aussehen der Rauhaarigen angetan.