Kromis sind ihre Menschen wichtiger als andere Hunde?

Grundsätzlich würde ich dem zustimmen. Aber Kabou ist ja noch jung. Er findet es immer noch so toll, wenn ihm Park ein anderer Hund Zeit und Lust hat, mit ihm zu spielen, dass er dabei noch manchmal vergisst, auf mich zu hören.

 

Kabous Freunde werden stets völlig ungestüm begrüßt. Da gibt es kein Halten mehr! Dann wird je nach Temperament des anderen Hundes zusammen gerast, getobt, gerangelt, die Gegend erkundet, an Stöckchen gezerrt,... Dann ist die Kromiwelt in Ordnung.

 

Aber ich kann feststellen, dass sich bei fremden Hunden bereits eine Entwicklung eingestellt hat: In den ersten Monaten war es gar nicht möglich an anderen Hunden vorbei zu gehen, ohne wie irre auf sie zuzurasen und sie wild zu bespielen - egal, ob der andere Hund dazu Lust hatte oder nicht.

 

Inzwischen kann ich Kabou an einigen Hunden bereits vorbei führen (ohne Leine), ohne dass er sie begrüßt. Läuft Kabou auf andere Hunde zu, lässt er sich häufig abrufen und kommt zu mir zurück, bevor er bei dem anderen Hund war. Überlasse ich den Hunden, ob sie sich begrüßen wollen oder nicht und gehe einfach weiter, kommt Kabou manchmal einfach mit mir mit. Ansonsten reicht meistens ein kurzes Beschnuppern und Begrüßen und er kommt wieder zu mir.

 

Ich habe nicht ohne Grund, die Worte häufig und meistens oder so benutzt. Manchmal ist Kabou einfach ein Dickschädel, der auf Durchzug schaltet und mich komplett ignoriert. Das kann immer mal passieren, aber unter Garantie, wenn er sich mit einem anderen Rüden messen will oder wenn er eine hübsche Hündin trifft. Das habe ich ja alles schon mal bei dem Thema Pubertät beschrieben...

 

Was auch im Zusammenhang mit anderen Hunden auftaucht, ist die Eifersucht!