Autoimmunerkrankung (AI)

Wenn ein Hund an der Autoimmunerkrankung (AI) leidet, scheint das wirklich eine doofe, schwerwiegende Sache zu sein. Das Blödeste daran ist, dass es sehr schwer zu diagnostizieren ist, denn die AI kann sich über alles oder nichts äußern. Der Rassezuchtverein hat zu dieser heftigen Erkrankung ein Merkblatt erstellt.

 

Wenn man eine AI hat, bekämpfen die Abwehrzellen des Körpers, die eigentlich ja nur für körperfremde Zellen oder Stoffe gebildet werden, plötzlich die körpereigenen Zellen. Und das kann theoretisch überall im Körper stattfinden, was auch der Grund dafür ist, dass es keine eindeutigen Symptome gibt und deshalb das Diagnostizieren so kompliziert macht.

 

Frauchen und ich sind uns zwar sicher, dass ich nicht an AI leide, aber wir haben trotzdem mal das Merkblatt durchgearbeitet. Einfach um uns noch mal zu prüfen.

 

Ich hatte zwar eine ganze Zeitlang Schwierigkeiten mit meinem Magen- und Darmtrakt, was sich mit sehr häufigem Durchfall bemerkbar machte, aber das haben wir inzwischen voll im Griff. Es stellte sich nämlich heraus, dass ich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe. (Doof, wenn man gleichzeitig auch noch ein Futtermäkler ist...) Nach einer ziemlich langwierigen Ausschlussdiät, wissen wir nun, was ich fressen darf und was nicht. Seit wir mein Futter und die Leckerli daraufhin konsequent umgestellt haben, hatte ich kein einziges Mal mehr Durchfall. Insofern schließen wir dies als mögliches Symptom für AI total aus.

 

Alle anderen im Merkblatt beschriebenen Symptome und Krankheiten sind bei mir noch nie aufgetreten. Daher sind Frauchen und ich uns so sicher:

Ich habe keine Autoimmunerkrankung!