Erstens kommt es anders...

... zweitens als man denkt!

Und dann wird wieder alles neu...

Freitag, 24.02.2017

Bereits bevor Frauchen mich zu sich holte, stand für sie fest, dass ich mal für Kromi-Nachwuchs sorgen darf, wenn ich denn alle Voraussetzungen dafür erfülle.

 

Für den 18. Juli 2015 war meine Körung in Hannover-Laatzen geplant. Die Anmeldung war schon im März erledigt und am 23. April 2015 ließ ich alle Gesundheitsuntersuchungen über mich ergehen. Wie Frauchen und ich es erwartet hatten, war ich kerngesund und auch kein Träger irgendwelcher (nachgewiesenen) Gendefekte. Das ließ sich doch super an, oder?

 

Aber 3 Tage später kam der Schock: Wir erfuhren, dass mein Vater, Fargo vom Tüskendoor, im Alter von 9 Jahren an Cystinurie erkrankt war und deswegen operiert werden musste. "Lieber Papa, ich hoffe, du erholst dich schnell von deiner OP und bekommst keine neuen Cystin-Steine mehr. Dafür drücke ich dir ganz feste meine vier Pfoten!"

 

Für die Cystinurie gibt es leider noch keinen Gentest. Es gibt Vermutungen, dass diese Krankheit vererbbar sein könnte. Bewiesen ist das aber noch nicht. Am entsprechenden Gentest wird geforscht. 

 

Unser Rassezuchtverein hatte entschieden, dass nicht nur der erkrankte Kromis aus der Zucht herausgenommen werden, sondern auch alle seine direkten Nachkommen. Das bedeutete also leider erstmal das Aus für Frauchens Zuchtpläne mit mir im deutschen Rassezuchtverein. Frauchen und ich waren darüber sehr traurig, denn das warf alle unsere Träume und Wünsche über den Haufen...

 

2017 wurden die Zuchtlenkungsmaßnahmen des RZV geändert: Nun durften die Nachfahren von an Cystinurie erkrankten Kromis doch wieder in die Zucht. Somit stand für Frauchen und mich fest, dass wir in Laatzen wieder am Start sein würden!

Und das bin ich, Kabou vom rauhen Stein:

Durch Anklicken werden die Fotos vergrößert.


Diese Fotos wurden bei einem privaten Fotoshooting am 26.02.2015 in Braunschweig aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war Kabou ungefähr 2 1/4 Jahre alt.